Steuersünder von Kreditinstituten nicht länger geschützt
Ein Politischer Kraftakt ist das weltweite Vorgehen der Regierungen gegen Steuersünder. Zur Umsetzung des politischen Willens bedarf es konkreter gesetzlicher Regelungen in den einzelnen Staaten. So ist beispielsweise am 9. 9. 2009 in Österreich das Amtshilfe-Durchführungsgesetz (ADG), BGBl. I Nr.
102/209, in Kraft getreten, das weitreichende Änderungen in der
bisherigen Rechtslage zum Schutz des Bankgeheimnisses gegenüber
ausländischen Steuerverwaltungen enthält.
Mit dieser
Rechtsfortentwicklung wurde ein Meilenstein in der österreichischen
Rechtspolitik vollzogen und gleichzeitig ein Schlussstrich unter eine
lange rechtspolitische Diskussion im Zusammenhang mit der Umsetzung
jener Verpflichtungen gezogen, die unter dem Titel des neuen Standards
für Transparenz und Informationsaustausch seitens der OECD entwickelt
wurden.
Das ADG sieht die Verpflichtung der inländischen
Kreditinstitute vor, aufgrund eines ausländischen
Auskunftsamtshilfeersuchens auf der Basis eines dem OECD-Standard
entsprechenden DBA oder eines anderen die Amtshilfe regelnden Abkommens
die erbetenen Auskünfte zu erteilen bzw. der Behörde Einblick in die
Unterlagen zu gewähren und diese gegebenenfalls herauszugeben. Um
dieser Verpflichtung zum Durchbruch zu verhelfen, bedarf es somit des
Abschlusses einer geeigneten internationalen Vertragsrechtsgrundlage.
[Politik
, Aktien
, Finanzmarkt
]
12 Dezember, 2008 23:25
Politik und Börse
Börsen gehen rauf und runter, starke Volatilität in den Märkten derzeit. die Politik hat grossen Einfluss auf die aktiekurse.
In der Nacht zum Freitag waren die geplanten Notkredite für die Branche
von 14 Milliarden Dollar im US-Senat gescheitert, was den Dax um bis zu
5,15 Prozent abstürzen ließ. Im Verlauf nahmen aber die Spekulationen
um alternative Rettungstaten zu. Der L-Dax ging mit einem moderaten
Minus von 1,4 Prozent auf 4.693,54 Punkte ins Wochenende.
Schließlich können sich die Marktteilnehmer kaum vorstellen, dass die US-Regierung die Pleite von General Motors, Ford
und der Daimler-Beteiligung Chrysler zulassen kann. Politiker aller
Lager warnten am Freitag vor verheerenden Folgen für die amerikanische
Wirtschaft.
US-Präsident George W. Bush signalisierte denn auch seine
Bereitschaft, die von den Autobauern dringend benötigten
Milliardenkredite zunächst aus dem 700 Milliarden Dollar schweren
Rettungstopf für die Finanzbranche zur Verfügung zu stellen. Bisher
hatte das Weiße Haus das abgelehnt. Alle relevanten Parteien müssten
aber erhebliche Zugeständnisse machen. Bis zum Abend gab es dazu aber
keine weiteren Details.
Besonders General Motors und Chrysler droht akut die Insolvenz,
nachdem die geplanten Notkredite von 14 Milliarden Dollar in der Nacht
im US-Senat gescheitert waren. Beide Konzerne hatten betont, die
Milliarden-Kredite noch im Dezember zu brauchen.
Wie gehts am Montag weiter? Aktienkurse rauf oder runter?
[Politik
, USA
, Verfassung
]
04 November, 2008 18:38
Das politische System der USA
Die USA Politk: Oberste Autorität der gesamtem politischen Struktur ist die
Verfassung der Vereinigten Staaten. Dies ist das Gesetz, an dem sich
alle anderen Gesetze, Gerichtsurteile, Politiker sowie Bürger, orientieren
müssen. Am 4. Juli 1776 erklärten sich die ehemligen britischen
Kolonien für unabhängig von England. Zunächst basierte das politische System
auf den "Artikeln der Konföderation", welches jedoch
letztendlich für die Staaten kein unbedingt bindendes Papier war sondern
ein loser Vertrag mit zuviel Freiraum. Daraufhin entwarf der "Kontinentale Kongress" einen
"verpflichtenden" Vetragsentwurf - später wurde daraus die Verfassung.
Der Entwurf wurde formal im Jahre 1787 akzeptiert und benötigte zur
Ratifizierung die Unterschrift von 9 Staaten, was im folgenden Jahr
passierte. Delaware war der erste Staat, deswegen sein Beiname "The
First State". Pennsylvania, New Jersey, Georgia, Connecticut,
Massachusetts, Maryland, South Carolina und New Hampshire folgten.
Offizielles Inkrafttreten der Amerikanischen Verfassung war am 4. März
1789.
1791 kam es aufgrund der gelebten Verfassung zu den
ersten Ergänzungen, die sog. Zusatzartikel (Amendments), zehn an der
Zahl und "Bill of Rights" genannt. Diese betrafen u.a. die persönliche
Freiheit des Menschen, die Redefreiheit, die Pressefreiheit, die
Religionsfreiheit, und anderes. Die heutige Verfassung hat 27 Zusatzartikel.
Die Amerikanische Verfassung ist der wichtigste Teil des politisschen Systems der Vereinigten Staaten von Amerika.